Die Klasse M1 hat heute in unserer Lehrküche „Faworki“ gebacken.
In den Genuss dieser ungewöhnlichen Köstlichkeit kamen wir, weil Herr Koether auch polnische Vorfahren hat und uns in die Bräuche einweihte, die in unserem polnischen Nachbarland zu dieser Zeit gepflegt werden. Einer davon ist das Backen von Faworki. Die Familie kommt zusammen, backt Faworki, unterhält sich, genießt das Beisammensein und dann wird das Gebäck gemeinsam verspeist.
Faworki sind ein in heißem Fett ausgebackener Teig. Er muss zuerst sehr sehr dünn (1mm) ausgerollt werden, wird dann in etwa 3 cm x 6cm große Rhomben geschnitten und diese werden in der Mitte mit einem Schlitz versehen. Durch diesen wird dann, mit mehr oder weniger Geschick, ein Zipfel gefädelt. Nach dem Ausbacken, was ganz schnell geht, wird das Kunstwerk mit Puderzucker bestäubt.
Am besten schmecken Faworki, wenn sie noch warm gegessen werden.
Die Autorin durfte sich vom ausgezeichneten Geschmack der Faworki überzeugen. Danke schön!